Nanshoin, buddhistischer Tempel in Japan
Nanshoin ist ein buddhistischer Tempel im Berggebiet von Minobu, der sich an den Hängen eines bewaldeten Berges befindet. Das Gebäude besteht aus einfachen Holzkonstruktionen mit traditionellen Merkmalen wie Steintreppen, Pavillons und gepflegten Gärten, die insgesamt eine ruhige und reflektierte Atmosphäre schaffen.
Nanshoin wurde 1450 von Nisshin Shonin gegründet, einem Mönch, der die Lehren von Nichiren verbreitete, einem Buddhisten des 13. Jahrhunderts, der eine neue Richtung der Praxis begründete. Der Tempel wurde mehrmals verlegt, um näher an Nicbirens Mausoleum zu sein, und dient seitdem als Zentrum für die Verehrung dieser Tradition.
Der Name Nanshoin bezieht sich auf die Lehren von Nichiren und dessen Nachfolgern, die hier praktiziert werden. Besucher können sehen, wie Mönche täglich ihre Gebete sprechen und alte Rituale durchführen, die seit Hunderten von Jahren gleich geblieben sind.
Der Ort ist am besten zu Fuß erreichbar, wobei etwa 287 Stufen zum Hauptgebäude hinaufführen, daher sind bequeme Schuhe wichtig. Besucher sollten ihre Schuhe vor dem Betreten einiger Gebäude ausziehen und in heiligen Bereichen nicht fotografieren.
Ein bemerkenswertes Merkmal ist die Möglichkeit, an handschriftlichen Sutra-Kopien teilzunehmen oder sich ein Rosenkranz-Armband aus Steinen oder Holzperlen zu basteln. Diese persönlichen Aktivitäten werden von vielen Besuchern als bedeutsame Erinnerungen ihrer Zeit vor Ort geschätzt.
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