Motosu-See, Durch Erdrutsch entstandener See in Yamanashi, Japan
Der Motosu-See ist ein von Erdrutschen aufgestauter See in der Präfektur Yamanashi am Fuße des Berges Fuji. Er ist etwa 4,7 Quadratkilometer groß, hat eine maximale Tiefe von etwa 121 Metern und ist von bewaldeten Hügeln und dem dominanten Vulkanberg umgeben.
Das Gewässer entstand durch vulkanische Prozesse, als Lavaströme vom Fuji-Berg es von einem größeren Wassersystem abtrennten, zu dem auch die Seen Shoji und Sai gehörten. Diese geologische Trennung fand vor Tausenden von Jahren statt und formte das heutige Motosu-Becken.
Der See ist in der japanischen Kultur tief verwurzelt und erscheint auf Geldscheinen sowie in traditionellen Kunstwerken. Sein Bild mit dem Fuji-Berg im Hintergrund ist ein Symbol, das viele Japaner seit ihrer Kindheit kennen.
Das Wasser bleibt das ganze Jahr über kühl und ermöglicht Aktivitäten wie Windsurfen und Angeln. Die beste Besuchszeit ist in den wärmeren Monaten, wenn die Bedingungen für Wassersport angenehmer sind.
Unsichtbare Wasserwege unter dem See verbinden ihn mit den benachbarten Seen Shoji und Sai und bilden ein unterirdisches Netzwerk. Diese verborgene Geologie zeigt, dass die drei Seen trotz ihrer oberflächlichen Trennung noch immer miteinander verbunden sind.
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