Lake Tanuki, Künstlicher Stausee in Fujinomiya, Japan
Der Tanuki-See ist ein künstlicher Stausee auf 660 Metern Höhe in der Präfektur Shizuoka, der einen direkten Blick auf den Fuji über seine etwa ein Kilometer langen Wasserflächen bietet. Das Ufer ist mit Wegen, Campingplätzen und kleinen Bootshäfen ausgestattet, die sich um das gesamte Becken verteilen.
Ingenieure bauten den Stausee 1935, indem sie den Shiba-Fluss umleiteten und ein sumpfiges Gebiet in eine Wasserquelle für die landwirtschaftliche Bewässerung der Region verwandelten. Das Projekt dauerte mehrere Jahre und erforderte die Zusammenarbeit von Dorfgemeinden, die auf das Wasser für den Reisanbau angewiesen waren.
Der Name Tanuki kommt von einem japanischen Waschbärhund aus der Folklore, der oft als Symbol für Glück und Wandel gilt. Besucher sehen rund um das Ufer kleine Statuen dieser Figur, die in Märchen und Legenden der Region vorkommen.
Besucher erreichen den Ort mit dem Bus von der Station Fujinomiya aus, die Fahrt dauert etwa 45 Minuten. Vor Ort gibt es Einrichtungen zum Campen, Bootsverleih und Angelerlaubnisse, die man direkt am Ufer buchen kann.
Fotografen versammeln sich zweimal im Jahr, am 20. April und am 20. August, um den Doppelten Diamant-Fuji-Effekt einzufangen, wenn die Sonne perfekt mit dem Gipfel des Berges ausgerichtet ist. Der Moment dauert nur wenige Minuten und zieht Menschen aus ganz Japan an, die stundenlang auf den richtigen Augenblick warten.
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