Setagaya family murders, Ungelöstes Verbrechen in Tokio
Der Fall Setagaya-Familienmordfälle war eine Serie tödlicher Anschläge auf eine vierköpfige Familie in ihrem Wohnhaus in Kamisoshigaya in der Nacht vom 30. Dezember 2000. Die Angreifer verletzten vier Familienmitglieder mit Messern und anderen Mitteln, wobei die Ermittler Tausende von Beweisen sammelten, aber der Täter nie gefasst wurde.
Die Attacke ereignete sich in der Nacht zum 31. Dezember 2000, als der Eindringling durch ein Badezimmerfenster in das Haus eindrang. Der Fall wurde zum Katalysator für bedeutende rechtliche Veränderungen in Japan, insbesondere zur Abschaffung der Verjährungsfristen für Mordverfahren.
Der Fall prägt bis heute das kollektive Gedächtnis Japans und wird regelmäßig in den Medien erwähnt. Menschen sprechen über das Verbrechen mit einer Mischung aus Trauer und dem Wunsch nach Gerechtigkeit, die das Nachbarschaftsgefühl der Gegend verändert hat.
Der Tatort liegt in einer ruhigen Wohngegend in der Nähe des Metropolian Soshigaya Parks und des Senkawa-Flusses. Besucher sollten wissen, dass die Website der Polizei aktuelle Informationen zu noch offenen Hinweisen und den laufenden Ermittlungen enthält.
Der Täter hinterließ eine ungewöhnliche Sammlung von persönlichen Gegenständen, darunter einen grünen Schal mit roten, schwarzen und orangefarbenen Karos sowie Schuhe von einer nur in Südkorea erhältlichen Marke. Dieser international vermischte Beweisbestand deutet darauf hin, dass der Täter möglicherweise Verbindungen ins Ausland hatte oder selbst Ausländer sein könnte.
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