Sapporo metropolitan area, Metropolregion im Norden von Hokkaido, Japan
Das Sapporo-Gebiet ist ein großer Ballungsraum mit mehreren verbundenen Städten in Südwesthokkaidō, wo etwa 2,5 Millionen Menschen leben und arbeiten. Die Region erstreckt sich über landwirtschaftliche Gebiete, Wohnviertel und Industriezonen, die zusammen einen wichtigen Teil der japanischen Wirtschaft bilden.
Die Region entstand im 19. Jahrhundert aus einem Handelsposten mit den Ainu-Völkern und wurde 1869 als geplante Stadt gegründet. Ihr Grundriss folgte dem Vorbild von Kyoto und zeigte damit Japans Wunsch, die Hokkaido-Insel systematisch zu entwickeln.
Die Region ist bekannt für ihre starke Verbindung zur Landwirtschaft, besonders zum Anbau von Kartoffeln und Zwiebeln auf den umliegenden Feldern. Gleichzeitig hat sich hier eine lebendige Brauereikultur entwickelt, die Bier zu einem wichtigen Teil des lokalen Lebens gemacht hat.
Der internationale Flughafen Chitose verbindet die Region mit großen Städten und schnelle Züge bringen Besucher in etwa einer halben Stunde ins Zentrum. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind gut ausgebaut und erleichtern die Fortbewegung zwischen den verschiedenen Stadtteilen.
Die Region empfängt jährlich etwa 500 Zentimeter Schnee, weshalb spezialisierte Infrastruktur und Räumgeräte überall präsent sind. Diese extreme Schneemenge prägt nicht nur den Winter, sondern hat auch zu innovativen Lösungen im Verkehrs- und Städtebau geführt.
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