Sōemonchō, Vergnügungsviertel in Minami, Japan
Sōemonchō ist ein Vergnügungsviertel in Ōsaka, das sich zwischen zwei großen Unterhaltungsbereichen erstreckt und mehr als 600 Restaurants, Bars und Nachtclubs in dicht gedrängten Gassen beherbergt. Die enge Bebauung schafft eine lebendige Umgebung mit leuchtenden Schildern, die bis in die Nacht hinein aktiv bleibt.
Das Viertel entstand 1615 nach dem Bau eines Kanals und wurde später nach einem Stadtbeamten benannt. Im Laufe der Zeit entwickelte es sich zu einem Zentrum mit vielen Restaurants und Teehäusern, die bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts seine Identität prägten.
Der Ort verdankt seinen Namen Yamanoguchiya Soemon, einem Stadtbeamten aus dem 17. Jahrhundert, und zeigt heute noch die Spuren seiner Vergangenheit als Vergnügungsviertel. In den engen Gassen finden sich traditionelle und moderne Bars nebeneinander, wo man die Mischung aus Alt und Neu unmittelbar spürt.
Der Ort ist am besten am Abend zu erkunden, wenn die meisten Lokale geöffnet sind und die Straßen zum Leben erwachen. Mehrere Bahnhöfe in der Nähe bieten gute Verbindungen, und die Größe des Viertels macht es einfach, zu Fuß alles zu erreichen.
Vor dem Zweiten Weltkrieg war das Viertel berühmt für hunderte von Teehäusern und Unterhaltungsstätten, in denen Künstler auftraten und Gäste bewirteten. Diese historische Rolle wird heute durch die Vielfalt der Bars und Restaurants noch gespiegelt, auch wenn sich die Art des Vergnügens völlig gewandelt hat.
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