Hōzen-ji, Buddhistischer Tempel im Nanba-Viertel, Osaka, Japan
Hōzen-ji ist ein buddhistischer Tempel im Stadtteil Namba in Osaka, der zwischen engen Gassen und traditionellen Geschäften liegt. Die Anlage besteht aus einem kleinen Innenhof mit Steinwegen, einer Haupthalle und Laternen, die abends die hölzernen Strukturen beleuchten.
Der Mönch Kinun gründete den Tempel 1637 und verlegte ihn später von Uji nach Nanba, wo Händler ihn als spirituellen Ort nutzten. Bei Luftangriffen 1945 wurde die gesamte Anlage zerstört, nur die Statue überlebte die Brände.
Die Statue des Fudo Myo-o ist vollständig von Moos bedeckt, das im Laufe der Jahre durch das Wasser gewachsen ist, das Besucher darüber gießen. Diese Geste soll Wünsche erfüllen und wird täglich von Menschen aus der ganzen Stadt wiederholt.
Der Tempel liegt eine Gehminute vom Bahnhof Namba entfernt und ist täglich zugänglich, auch wenn keine Zeremonie stattfindet. Am 28. Tag jeden Monats finden buddhistische Rituale statt, bei denen Besucher teilnehmen können.
Die Anlage erlebte mehrere Brände in ihrer Geschichte, und nach jedem Wiederaufbau blieb die Statue im Zentrum erhalten. Ihre Moosschicht wurde nach dem Krieg so dicht, dass sie heute als Symbol der Erneuerung gilt.
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