Kiusu Earthwork Burial Circles, Prähistorische Bestattungskreise in Chitose, Japan.
Der Kiusu-Erdhügel besteht aus neun kreisförmigen Grabstrukturen, wobei die größte 83 Meter im Durchmesser und 4,7 Meter in der Tiefe misst. Die Gräber wurden durch das Ausheben von Gruben und das Aufschichten von Erde zu Wällen errichtet.
Die Gräber entstanden etwa 1200 vor Christus während der späten Jomon-Zeit. Diese Periode zeigt, wie sich die Gesellschaft in Nordjapan weiterentwickelt hatte und ihre Fähigkeiten im Erdbau einsetzte.
Die gefundenen Eisenoxidpigmente und Steinsäulen zeigen die durchdachten Bestattungsbräuche der Jomon-Menschen in Nordjapan. Diese Funde geben Einblick in religiöse Praktiken einer frühen Gesellschaft.
Der Ort ist täglich geöffnet und ermöglicht es Besuchern, die Strukturen aus nächster Nähe zu erkunden. Es empfiehlt sich, genügend Zeit einzuplanen, um alle neun Gräber zu besichtigen und die Größenunterschiede zu verstehen.
Die Grabanlagen wurden so gestaltet, dass sie Sichtlinien begrenzen und separate Bereiche für Gemeinschaftsbegräbnisse schaffen. Dieses Designmerkmal zeigt ein durchdachtes Verständnis der Raumgestaltung für rituelle Zwecke.
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