Nanshū-ji, Buddhistischer Tempel in Sakai-ku, Japan.
Nanshū-ji ist ein buddhistischer Tempel im Stadtteil Sakai-ku in Japan und gilt als wichtiges Kulturgut sowie als Ort landschaftlicher Schönheit. Die Anlage umfasst eine Haupthalle, mehrere Zeremonialgebäude und einen Trockengarten vor der Abtskammer, in dem Steine und weiße Kiesel seit 1619 natürliche Elemente hervorheben.
Der Ort wurde 1526 als Nanshū-an gegründet und 1557 unter Miyoshi Nagayoshi erweitert, um seinen Vater zu ehren. Später zog die Anlage an ihren heutigen Standort um und entwickelte sich zu einem bedeutenden Zen-Tempel.
Die Tempelanlage bewahrt Gräber von Teemeistern und dem Ukiyo-e-Künstler Utagawa Yoshitaki, die Einblick in die künstlerische Tradition der Region geben. Besucher können die Verbindung zwischen Zen-Praxis und der Entwicklung der japanischen Teezeremonie nachvollziehen, die hier über Jahrhunderte gepflegt wurde.
Die Anlage ist täglich für Besucher geöffnet und kann in verschiedenen Jahreszeiten erkundet werden, wenn sich die Gartenstimmung wandelt. Der Zugang zu den Hauptgebäuden und zum Trockengarten erfolgt über gut markierte Wege innerhalb des Tempelgeländes.
Ein Denkmal auf dem Gelände markiert die angebliche wahre Grabstätte von Tokugawa Ieyasu, auch wenn historische Quellen dies nicht bestätigen. Diese Behauptung hat über die Jahre Neugierige und Geschichtsinteressierte gleichermaßen angezogen.
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