Ajima-jinja, shinto shrine in Nagoya, Japan
Ajima-jinja ist ein kleines Shinto-Heiligtum in Kita-ku mit einfacher Anlage und einem Holzgebäude mit geschwungenem Dach. Der Ort hat gepflegte Kiespfade, kleine Steinlaternen und Bäume, die dem ruhigen Gelände eine natürliche Atmosphäre verleihen.
Das Heiligtum wurde vor vielen Jahrhunderten gegründet, wobei genaue Gründungsjahre in historischen Unterlagen verlorengegangen sind. Die nahe gelegenen Kofun-Hügelgräber aus dem 5. und 6. Jahrhundert zeigen, dass die Region seit alter Zeit von einflussreichen Familien bevölkert war.
Der Name Ajima stammt aus der alten japanischen Sprache und verbindet das Heiligtum mit den Göttern Umasimaji und seinem Sohn. Besucher können noch heute sehen, wie Einheimische ihre Wünsche auf hölzernen Tafeln schreiben und sie am Schrein hinterlassen, was eine Tradition zeigt, die seit Generationen weitergegeben wird.
Das Heiligtum ist leicht erreichbar, etwa 20 Minuten zu Fuß von der Station Ajima der Meitetsu Komaki-Linie. Ein Parkplatz steht für Besucher zur Verfügung, die mit dem Auto kommen möchten.
Die nahegelegenen Kofun-Grabhügel zeigen, dass dieser Ort seit über tausend Jahren mit mächtigen Familien verbunden ist, obwohl viele historische Details verloren gingen. Trotz seiner Bescheidenheit hat das Heiligtum eine tiefe Wurzel in der lokalen Geschichte und wird von Generationen als Verbindung zu ihren Ahnen betrachtet.
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