Tamagawa Sengen Shrine, building in Tokyo, Japan
Der Tamagawa Sengen Schrein ist ein Asama-Schrein im Wohnviertel Den'en Chofu in Tokio, der im Sengen-zukuri-Stil erbaut wurde. Dieser Baustil ist charakteristisch für Schreine, die dem Kult des Fuji gewidmet sind, und zeichnet sich durch eine erhöhte Haupthalle aus, die auf einer künstlichen Anhöhe steht.
Der Schrein wurde als lokaler Ort der Verehrung des Berges Fuji gegründet, einer religiösen Praxis, die sich während der Edo-Zeit in ganz Japan verbreitete. Mit der Zeit wurde er in das Stadtgefüge von Den'en Chofu integriert, das erst im 20. Jahrhundert als Wohnviertel angelegt wurde.
Der Name des Schreins verbindet den Fluss Tamagawa mit dem Berg Fuji, dem heiligen Ort des Sengen-Glaubens. Besucher können an der Außenseite des Schreins Holzschnitzereien und Verzierungen aus der Sengen-zukuri-Tradition bewundern.
Der Schrein liegt inmitten eines ruhigen Wohnviertels und ist von den umliegenden Bahnhöfen bequem zu Fuß zu erreichen. Ein Besuch am Morgen ermöglicht es, das Gelände in Ruhe zu erkunden, bevor der Tag beginnt.
Der Sengen-zukuri-Stil, in dem der Schrein gebaut ist, ahmt symbolisch die Form des Fuji nach: Die Haupthalle steht auf einem künstlichen Hügel, der den Vulkan darstellen soll. Wer in der Nachbarschaft keinen echten Berg erklimmen konnte, konnte so zumindest eine symbolische Pilgerfahrt unternehmen.
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