Nyohō-ji, Buddhistischer Tempel in Kōriyama, Japan
Nyohō-ji ist ein buddhistischer Tempel in den Bergen von Kōriyama mit traditionellen japanischen Holzbauten, die sich über das Gelände verteilen. Der Hauptbereich umfasst einen Buddha-Saal mit bemalten Decken, Meditationsräume und Wohnquartiere für die ansässigen Mönche.
Der Tempel wurde 1669 unter der Herrschaft des Feudalherren Yasuoki Kato wiederaufgebaut und dem Zen-Mönch Yotaku Bankei zur Gründung anvertraut. Er wurde als Institution der Myoshinji Rinzai-Schule des Zen-Buddhismus etabliert.
Der Name des Tempels leitet sich von buddhistischen Konzepten ab und die Räume zeigen die typische Aufteilung einer Zen-Anlage mit klar definierten Bereichen für Gebet und tägliche Praktiken. Besucher sehen, wie die Architektur und Ausstattung das spirituelle Leben der Mönche widerspiegeln.
Das Gelände ist über Bergwege zugänglich und erfordert bequeme Schuhe zum Gehen über unebenes Terrain. Es ist hilfreich, sich Zeit für das langsame Erkunden zu nehmen und die verschiedenen Bereiche ohne Eile zu besuchen.
Im Tempel steht eine Lehmstatue des Gründungsmönchs Yotaku Bankei aus dem Jahr 1697, die seine Knochenreste, echtes Haar und Schnurrbart enthält. Diese Statue verbindet die Verehrung des Mönchs mit seinen physischen Überresten auf ungewöhnliche Weise.
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