Kotobukichō, Verwaltungsbezirk in Naka-ku, Japan.
Kotobukichō ist ein Wohnviertel in Naka-ku, Yokohama, mit mehrstöckigen Gebäuden, schmalen Straßen und kleinen Geschäften entlang der Hauptwege. Das Gebiet erstreckt sich über wenige Häuserblocks und liegt zwischen größeren Durchgangsstraßen, die zum Hafen und zu Bürovierteln führen.
Das Land wurde im 17. Jahrhundert aus dem Meer gewonnen und später für Reisfelder genutzt. Während Yokohamas Wachstum als Hafenstadt nach 1859 wurde es zu einem Wohngebiet für Hafenarbeiter und ihre Familien.
Der Name stammt aus der Meiji-Ära, als man Straßen glückverheißende Bezeichnungen gab, die Wohlstand bringen sollten. Die Bewohner treffen sich heute in kleinen Parks und an Straßenecken, wo sich Nachbarn beim Einkaufen oder auf dem Weg zur Arbeit unterhalten.
Das Viertel erreicht man zu Fuß vom Bahnhof Ishikawacho in etwa zehn Minuten. Die Straßen sind ruhig und oft schmal, daher ist Gehen die einfachste Art, sich fortzubewegen und lokale Läden zu entdecken.
Ein gemeinschaftlicher Arbeitsraum im Viertel widmet sich Projekten zur Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit. Lokale Initiativen nutzen diesen Raum, um Workshops und Treffen zu organisieren, die Abfallvermeidung und Ressourcennutzung fördern.
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