Koishikawa Daijingū, Shinto shrine in Japan
Koishikawa Daijingū ist ein kleiner Shinto-Schrein im Bunkyo-Bezirk mit traditioneller Shinmei-zukuri-Architektur, die sich durch gerade Linien und erhobene Holzböden auszeichnet. Der Schrein umfasst ein einfaches Hauptgebäude mit Holzstrukturen, Steinlaternen und gepflegten Wegen, die Besucher zu den verschiedenen Bereichen führen.
Der Schrein wurde 1966 gegründet, nachdem Sasaki Katsuzō, ein Geschäftsmann mit Wurzeln in der Landwirtschaft, sich der religiösen Arbeit widmete und einflussreiche Unterstützer für das Projekt gewann. Die Holztorii-Tore wurden später aus recyceltem Holz vom berühmten Ise Jingū-Heiligtum gefertigt und verbinden den Schrein mit einer übergeordneten Tradition.
Der Schrein ist dem Synkretismus zwischen alltäglichem Leben und religiöser Verehrung gewidmet. Besucher können kleine Holztafeln sehen, auf denen Menschen ihre Wünsche schreiben und aufhängen, was einen direkten Einblick in persönliche Hoffnungen und Gebete der Gemeinde bietet.
Der Schrein ist leicht zu Fuß erreichbar und liegt in einem ruhigen Wohngebiet mit Bäumen und traditionellen Häusern in der Nähe. Besucher sollten bequemes Schuhwerk tragen und damit rechnen, ihre Schuhe auszuziehen, wenn sie den Gebetsbereich betreten.
Die Torii-Tore des Schreins wurden aus recyceltem Holz aus verschiedenen Restaurationsphasen des Ise Jingū-Heiligtums gebaut, was eine materielle Verbindung zu einer der heiligsten Stätten Japans schafft. Diese Praxis des Holzrecyclings zeigt den Respekt vor Natur und Tradition, der dem Schrein besondere historische Tiefe verleiht.
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