Mount Kohide, Berggipfel in Nakatsugawa und Otaki, Japan
Mount Kohide ist ein Gipfel, der sich über die Präfekturen Gifu und Nagano erstreckt und etwa 1.981 Meter hoch ist, mit dichten Wäldern an seinen steilen Hängen. Der Berg bildet die Grenze zwischen Nakatsugawa und dem Dorf Otaki und zeichnet sich durch seine bewaldete Topographie aus.
Der Berg entstand als natürliche Grenze zwischen Nakatsugawa City und dem Dorf Otaki und hat diese Funktion über Jahrhunderte japanischer territorialer Aufteilungen bewahrt. Diese geografische Rolle prägt seine Bedeutung als Orientierungspunkt in der regionalen Geschichte.
Der Berg spielt in den Überzeugungen der lokalen Gemeinschaft eine Rolle als Ort, an dem übernatürliche Wesen nach japanischer Tradition anwesend sein sollen. Diese Vorstellung zeigt sich in der Art, wie Menschen über den Berg sprechen und welche Bedeutung sie ihm in ihrem Alltagsleben beimessen.
Der Aufstieg beginnt vom Dorf Otaki und folgt einem Wanderweg, der etwa fünf bis sechs Kilometer lang ist und etwa drei Stunden für den Aufstieg erfordert. Das Gelände ist steil und mit Wald bewachsen, daher sollte man robustes Schuhwerk und angemessene Ausrüstung mitbringen.
Die Südseite des Berges zeigt seit 2014 sichtbare Rauchwolken aus einem aktiven Krater, was darauf hindeutet, dass der Berg noch geologisch aktiv ist. Diese vulkanische Aktivität ist für Besucher deutlich sichtbar und macht den Ort zu einem Punkt von wissenschaftlichem Interesse.
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