Nakatsugawa, Poststadt in der Präfektur Gifu, Japan
Nakatsugawa ist eine Stadt in der Präfektur Gifu, die sich über ein bergiges Gebiet im Osten der Region erstreckt. Die Siedlung liegt entlang eines Flusstals, umgeben von bewaldeten Hängen und Reisfeldern in den flacheren Abschnitten.
Die Ansiedlung entstand an einem Halt der Nakasendo-Straße, die im 17. Jahrhundert Reisende zwischen den beiden Hauptstädten des Landes beförderte. Die Route verlor nach der Öffnung Japans und dem Bau neuer Eisenbahnlinien im 19. Jahrhundert an Bedeutung.
Der Name der Stadt bezieht sich auf den Nakatsugawa-Fluss, der durch das Zentrum fließt und die Landschaft prägt. In den Wohnvierteln stehen heute noch viele Häuser mit dunklen Holzfassaden, die an die Bauweise der Poststation erinnern.
Die Stadt erreicht man über eine Bahnstrecke aus Nagoya, die Fahrt dauert etwa zwei Stunden. Besuchereinrichtungen und Schilder befinden sich hauptsächlich im Zentrum nahe dem Bahnhof.
In den umliegenden Wäldern wachsen Kastanienbäume, aus deren Früchten die Einheimischen eine süße Paste herstellen. Diese Spezialität findet man hauptsächlich in kleinen Geschäften entlang der alten Straße und wird besonders im Herbst angeboten.
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