Yamanoue no hi, Stele aus der Asuka-Zeit in Takasaki, Japan.
Der Yamanoue-Stein ist eine historische Stele aus dem Asuka-Zeitraum in Takasaki, die aus andesitischer Gesteinsart besteht. Die Oberfläche trägt 53 Schriftzeichen, die in vier vertikalen Reihen angeordnet sind und das natürliche Aussehen des Steins bewahren.
Der Stein wurde 681 in Auftrag gegeben und mit einer Inschrift versehen, die vom buddhistischen Mönch Nagatoshi-no-hoshi vom Tempel Hōkō-ji für seine verstorbene Mutter Kurome-no-toji in Auftrag gegeben wurde. Das Werk zeigt, wie im frühen Japan buddhistische und schriftliche Traditionen zusammenkamen.
Der Name des Denkmals stammt von seiner Lage am Berg, wo die Inschrift die früheste bekannte Verwendung von chinesischen Schriftzeichen nach japanischer Grammatik zeigt. Besucher können heute die vier vertikalen Zeilen mit 53 Zeichen betrachten, die einen Wendepunkt in der japanischen Schriftgeschichte markieren.
Der Ort ist mit der Bahn vom Bahnhof Yamana erreichbar, oder Besucher können einen kostenlosen Kleinbus nutzen, der zwischen den drei Stelen von Kōzuke verkehrt. Der Service läuft tagsüber und hilft dabei, alle drei historischen Stelen in einer Reise zu erkunden.
Nur etwa achtzehn alte Stelen dieser Art haben bis heute in ganz Japan überlebt, was diesen Stein zu einem äußerst seltenen Überrest macht. Direkt neben dem Stein liegt ein Grabhügel aus dem sechsten Jahrhundert, wo die Mutter des Auftraggebers beigesetzt wurde und so zwei Epochen der Geschichte miteinander verbindet.
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