Jōkyō-ji, Buddhistischer Tempel in Noda, Japan
Jōkyō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Noda mit mehreren bedeutenden Gebäuden, darunter die Haupthalle Daiden und das hölzerne Sangedatsumon-Tor aus dem Jahr 1622. Die Tempelanlage beherbergt auch eine Schatzkammer mit religiösen Artefakten und einem Modell des Taitokuin-Mausoleums.
Der Tempel wurde 1393 als Nembutsu-Seminar gegründet und erhielt Anfang des 17. Jahrhunderts neue Bedeutung, als die Tokugawa-Familie Edo entwickelte. Diese Verbindung zur wachsenden Macht der Tokugawa formte die Rolle des Tempels in der Region.
Der Tempel ist dem Jodo-Shu-Buddhismus gewidmet und die Besucher können sehen, wie Gläubige hier traditionelle Nembutsu-Gebete sprechen. Die religiösen Praktiken und Lehren sind im Alltag des Ortes lebendig und prägen die Atmosphäre für alle, die vorbeikommen.
Der Tempel ist aus mehreren Teilen zusammengesetzt, daher sollte man sich Zeit nehmen, um alles zu erkunden und die verschiedenen Gebäude zu besichtigen. Die Schatzkammer und der Hauptbereich sind die Hauptanlaufstellen für Besucher, die die Sammlung sehen möchten.
Der Ort war einmal ein Zentrum mit Hunderten von religiösen Schulen und Wohnräumen für buddhistische Gelehrte aus der ganzen Region. Heute geben die Überreste und Modelle einen Eindruck davon, wie groß und lebendig die Gemeinschaft einmal war.
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