Jōban coalfield, Kohlebergbaukomplex in Fukushima und Ibaraki, Japan.
Das Jōban-Kohlefeld erstreckt sich über die südöstliche Präfektur Fukushima und die nordöstliche Präfektur Ibaraki mit mehreren unterirdischen Bergbauanlagen und Verarbeitungseinrichtungen. Die Anlage zeigt heute die industrielle Infrastruktur, die für die Kohlegewinnung notwendig war.
Während der Meiji-Zeit führte die Entdeckung großer Kohlevorkommen zur Gründung von Minen, die die Tokioter Metropolregion mit Brennstoff versorgten. Die Bergbautätigkeit prägte die wirtschaftliche Entwicklung dieser Regionen für über ein Jahrhundert.
Das Iwaki-Kohle- und Fossilienmuseum zeigt die Bergbautradition durch unterirdische Tunnel und Ausstellungen über das tägliche Leben der Bergleute. Besucher können hier verstehen, wie wichtig diese Arbeit für die Region war.
Die Bergbaubetriebe endeten im späten 20. Jahrhundert, daher ist die Gegend heute nicht aktiv in Betrieb. Sie können das Iwaki-Kohle- und Fossilienmuseum besuchen, das unterirdische Gänge und Ausstellungen zur Bergbaugeschichte zeigt.
Das Museumsgelände beherbergt eines der vollständigsten Dinosaurierskelette Asiens, das 1968 aus den lokalen Kohlevorkommen ausgegraben wurde. Dieser außergewöhnliche Fund zeigt, dass diese Gegend Millionen Jahre alte Fossilien bewahrt hat.
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