Zenyōji-Yōgō-Schwarzkiefer, Riesige Schwarzkiefer im Zen'yō-ji Tempel in Higashi-Koiwa, Japan.
Yōgō no Matsu ist eine Schwarzkiefer auf dem Gelände des Zen'yō-ji-Tempels in Higashi-Koiwa, Tokio, die als nationales Naturdenkmal Japans eingestuft ist. Ihre Äste breiten sich weit nach allen Seiten aus und werden von einem System aus Holzstützen getragen, damit sie nicht unter ihrem eigenen Gewicht brechen.
Der Baum ist über 600 Jahre alt und stand bereits dort, als der Zen'yō-ji-Tempel im 16. Jahrhundert gegründet wurde. Die religiöse Anlage entstand also um den bereits vorhandenen Baum herum, der so zum Mittelpunkt des Ortes wurde.
Auf dem Tempelgelände gibt es 88 kleine Steinshrines, die mit Erde von jedem Ort des Shikoku-Pilgerwegs gefüllt sind. Wer daran entlanggeht, kann symbolisch alle heiligen Stationen dieser berühmten Route besuchen, ohne Japan zu durchqueren.
Der Tempel liegt in einem ruhigen Wohnviertel und ist tagsüber frei zugänglich. Der Baum ist gut sichtbar, sobald man das Tempelgelände betritt, da seine Äste einen großen Teil des Innenhofs bedecken.
Der Name Yōgō bezieht sich auf das Konzept einer Gottheit, die in der physischen Welt Gestalt annimmt, weshalb der Baum selbst als göttliche Erscheinung gilt. Das macht ihn zu mehr als einem alten Baum: Er wird als heiliges Wesen in seiner eigenen Form betrachtet.
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