Renjuku, Privatschule aus der Edo-Zeit in Kannabe, Fukuyama, Japan
Renjuku war eine Privatschule in der Edo-Zeit, die sich in der Nähe des Flusses Takaya befand und mehrere Gebäude umfasste. Die Anlage bestand aus Unterrichtsräumen, Studentenwohnheimen und dem früheren Wohnhaus des Gründers.
Die Schule wurde 1775 von dem konfuzianischen Gelehrten Sazan Kan gegründet und war bis 1872 in Betrieb. Ihr Ende kam, als Japan sein modernes Bildungssystem einführte.
Der Ort war bekannt dafür, dass er Schüler aus unterschiedlichen Schichten aufnahm, darunter Samurai, Ärzte, Priester, Handwerker und Bauern. Diese gemischte Studentenschaft studierte gemeinsam Neo-Konfuzianismus und chinesische Literatur.
Der Ort ist zu Fuß gut erreichbar und liegt etwa 15 Minuten Gehweg von der Station Kannabe entfernt. Die Lage an der JR-Westlinie Fukuen ermöglicht eine bequeme Anreise.
Studenten konnten ihre Schulgebühren teilweise durch Hausarbeit bezahlen, da die Jahresgebühren das Gehalt eines typischen Dienstboten überstiegen. Dieses System ermöglichte vielen Menschen ohne große Mittel, eine höhere Ausbildung zu erhalten.
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