Nakachō, Samurai-Viertel in Hirosaki, Japan
Nakachō ist ein historisches Viertel in Hirosaki mit über 10 Hektar Fläche, in dem zahlreiche Holzgebäude aus der Samurai-Zeit erhalten sind. Die Häuser verfügen über traditionelle Tore, Hecken und Zäune, die das Erscheinungsbild des Distrikts prägen.
Das Viertel entstand zwischen 1596 und 1615 als Teil der Entwicklung der Burgstadt der Tsugaru-Domäne. Diese Gründungszeit prägte die Struktur und das Aussehen, das bis heute erhalten ist.
Die Wohnhäuser im Viertel zeigen architektonische Merkmale, die den sozialen Status und die täglichen Gewohnheiten von Samurai-Familien widerspiegeln. Man kann heute noch sehen, wie die Räume angeordnet waren und wie die Familien ihr Leben organisierten.
Der Stadtteil ist mit Orientierungstafeln ausgestattet und lässt sich auf Fuß bequem erkunden. Die beste Zeit zum Besuch ist bei trockener und milder Witterung, wenn die Holzbauten und Details gut zu sehen sind.
Die Grundstücke sind durch charakteristische Zypressenhecken aus Sawara-Holz begrenzt, die seit der Edo-Zeit ein Erkennungszeichen von Samurai-Haushalten waren. Heute können Besucher diese feinen Heckenlinien sehen, die zeigen, wie klar die Grundstücksgrenzen einst markiert waren.
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