Ogyō no Matsu, Kiefer in Taitō-ku, Japan.
Das Ogyō no Matsu ist eine Kiefer auf dem Gelande des Saizo-in Tempels im Stadtteil Negishi und erreicht eine Hohe von etwa 13 Metern. Der Baum steht als charakteristisches Merkmal der Tempelanlage und bildet einen zentralen Punkt innerhalb des religiosen Ortes.
Das ursprungliche Exemplar wurde 1915 als Nationales Lebendiges Monument designiert und existierte fur etwa 350 Jahre, bevor es 1928 durch Umweltfaktoren zu verfallen begann. Das heutige Exemplar ist bereits die dritte Generation an diesem heiligen Ort.
Der Baum wurde durch die Edo Meisyo Zue Texte und die Kunstwerke von Ando Hiroshige bekannt und spiegelt die künstlerische Bedeutung der Gegend während dieser Zeit wider. Besucher können heute sehen, wie solche Naturdenkmäler in japanischen Tempelanlagen verwurzelt sind und bleiben Subjekt von Künstlern und Denkmalschützern.
Der Tempel ist das ganze Jahr uber zuganglich und kann am leichtesten uber die Uguisudani Station an der Yamanote Linie erreicht werden. Der Baum befindet sich innerhalb des Tempelgelandes, daher sollten Besucher die ublichen Regeln fur heilige Orte beachten.
Die Wurzeln des ursprunglichen Baumes wurden in eine buddhistische Fudo Statue im Saizo-in Tempel umgewandelt und bleiben dort als spirituelle Reliquie erhalten. Diese Umwandlung verbindet die physische Existenz des Baumes mit der religiosen Praxis und zeigt, wie alte Naturdenkmäler in der japanischen Kultur weiterleben.
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