Jion-ji, Buddhistischer Tempel in Sagae, Japan.
Jion-ji ist ein buddhistischer Tempel in Sagae auf hügeligen Höhen mit mehreren Hallen, Toren und Pagoden. Die Anlage folgt der traditionellen Bauweise japanischer Klöster und verbindet gepflegte Pfade mit Gebäuden aus Holz und Ziegeldächern.
Der Tempel wurde 724 unter Kaiser Shomu errichtet, um den Buddhismus in der Region zu verbreiten. Später kamen weitere Gebäude hinzu, die aus den Edozeit stammen und den Komplex erweiterten.
Der Name Jion bedeutet „Mitgefühl und Gnade
Man erreicht den Tempel zu Fuß in etwa 25 Minuten vom Bahnhof Uzen-Takamatsu oder mit dem Auto über eine schmale Landstraße. Der Zugang erfordert eine moderate Steigung und festes Schuhwerk ist empfehlenswert.
Jedes Jahr am 5. Mai wird hier eine seltene Aufführung des Bugaku-Tanzes aufgeführt, die zu den geschützten immateriellen Volkskulturgütern Japans zählt. Die Zeremonie verbindet alte höfische Musik mit rituellen Bewegungen, die seit Jahrhunderten unverändert überliefert werden.
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