Jigen-in, Buddhistischer Tempel und Nationalschatz in Izumisano, Japan
Jigen-in ist ein buddhistischer Tempel und Nationalschatz in Izumisano mit einem zweistöckigen Pagodenbau als Hauptmerkmal. Die Pagode hat einen quadratischen Grundriss und steht auf dem Tempelgelände neben anderen historischen Strukturen.
Kaiser Tenmu befahl 673 die Gründung dieses Tempels, doch die meisten Gebäude wurden 1585 während eines Angriffs durch Toyotomi Hideyoshi zerstört. Nach dieser Zerstörung wurde die Pagode in der Zeit danach wieder aufgebaut und erhalten.
Der Tempel beherbergt eine sitzende Dainichi-Nyorai-Figur mit ihren Begleitern Jikokuten und Tamonten, die von der Präfektur Osaka als greifbare Kulturgüter anerkannt sind. Diese Statuen zeigen die religiöse Bedeutung, die dieser Ort für Gläubige hatte und bis heute behält.
Der Tempel ist gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln und liegt in einer ruhigen Gegend außerhalb des Stadtzentrums. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und genug Zeit einzuplanen, um das Gelände und die Umgebung in Ruhe zu erkunden.
Die Pagode gehört zu nur drei bekannten zweistöckigen Pagoden in Japan, eine seltene Bauform in der japanischen Architekturgeschichte. Diese Besonderheit macht sie zu einem wichtigen Beispiel für eine historische Konstruktionsweise, die selten überlebt hat.
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