摩耶大橋, Schrägseilbrücke im Hafen von Kobe, Japan.
Die Maya-Brücke ist ein Schrägseilbrücke, die sich über den Hafen von Kobe erstreckt und mit einem einzigen Turm an der Seite konstruiert ist, von dem diagonale Seile das Brückendeck tragen. Die Struktur verbindet Industriegebiete und hat eine etwa 18 Meter hohe Spannweite.
Der Bau der Brücke war 1966 abgeschlossen und markierte einen Wendepunkt im japanischen Brückenbau mit ihrem neuartigen asymmetrischen Schrägseiltower-Design. Diese Konstruktionsweise war zu ihrer Zeit in Japan völlig neu und beeinflusste später entwickelte Infrastrukturprojekte.
Die Brücke verbindet zwei Stadtteile Kobes und zeigt, wie die Infrastruktur des Hafens das tägliche Leben der Menschen in der Region geprägt hat. Wenn man über sie geht, sieht man, wie Verkehr und Hafen miteinander verflochten sind.
Fußgänger können die 3 Meter breite Gehwegseite nutzen, um die beiden Ufer zu überqueren, während Fahrzeuge auf separaten Spuren fahren. Der beste Zugang ist von beiden Seiten des Hafens möglich, und die Überquerung ist relativ einfach zu navigieren.
Die Gesellschaft der Zivilingenieure Japans anerkannte 1966 diese Brücke als technisches Denkmal wegen ihrer damals noch nie dagewesenen asymmetrischen Konstruktion. Heute ist sie ein wichtiges Beispiel für die frühe Innovation in der modernen japanischen Ingenieurkunst.
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