Maya Kankō Hotel, Ehemaliges Hotel in Hatahara, Japan.
Das Maya Kankō Hotel steht am Hang des Berges Maya und zeigt westliche Art-déco-Linien mit großen Speisesälen, einem Ballsaal und mehreren Bädern, die einst heiße Quellen nutzten. Die Zimmer verteilen sich über mehrere Etagen, deren Flure und Treppenhäuser vom Wetter und von der Zeit gezeichnet sind.
Eröffnet 1929 nach einem Entwurf von Otsukichi Imakita für die Maya-Seilbahngesellschaft, diente das Haus während des Zweiten Weltkriegs als Stützpunkt für Flugabwehrgeschütze. Taifune und Überschwemmungen beschädigten die Gebäudestruktur in den folgenden Jahrzehnten schwer, bis der Betrieb in den frühen 1990er-Jahren vollständig eingestellt wurde.
Der Name des Hauses bezieht sich auf den Berg Maya, dessen Gipfel seit Jahrhunderten als spiritueller Ort verehrt wird und der die Identität der Anlage prägte. Heute kommen Menschen aus der ganzen Welt, um das verlassene Gebäude zu fotografieren und dessen verfallende Innenräume zu erkunden.
Der Aufstieg erfordert eine Seilbahnfahrt bis zur Station Hoshi, von der aus ein steiler und oft rutschiger Pfad zum Gebäude führt. Die Wege sind kaum markiert, festes Schuhwerk und genügend Zeit für den Auf- und Abstieg sind daher notwendig.
Die sogenannte Grüne Kammer war ursprünglich ein Bad mit einer altmodischen gefliesten Wanne und zieht heute Besucher an, die das langsame Verfallen des Raumes dokumentieren wollen. Wände und Boden haben ihre ursprüngliche Farbe durch Feuchtigkeit und Algen verändert, was dem Raum seinen Namen gibt.
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