Lake Shumarinai, Künstlicher Stausee im Norden von Hokkaido, Japan
Lake Shumarinai ist ein Stausee im nördlichen Hokkaido mit dreizehn Inseln, die über seine unregelmäßige Wasseroberfläche verteilt liegen. Die Ufer winden sich in mehrere Buchten hinein, die an schmale Fjorde erinnern und dem Wasser eine zerklüftete Kontur verleihen.
Der Damm entstand zwischen 1937 und 1943, um Strom für die wachsende Industrie auf Hokkaido zu erzeugen. Die Flutung verwandelte das Tal in ein ausgedehntes Wasserbecken mit verzweigten Armen.
Der Name stammt von einem Ainu-Wort, das sich auf die Form des ursprünglichen Flussbetts bezieht, bevor das Becken entstand. Angler aus der Region kommen im Winter hierher, um durch dicke Eisschichten hindurch zu fischen und dabei ruhig über der gefrorenen Oberfläche zu sitzen.
Die Gegend eignet sich am besten für einen Besuch von Frühling bis Herbst, wenn die Straßen schneefrei sind und das Wetter ruhig bleibt. Im Winter verwandelt sich die Oberfläche in eine dicke Eisschicht, die das Angeln vom Boot aus unmöglich macht.
Das Gewässer beherbergt Huchen, die Jahrzehnte brauchen, um ihre volle Größe zu erreichen. Diese seltenen Fische leben in kalten, sauberen Tiefen und gehören zu den ältesten Salmoniden der Welt.
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