Shōwa Jūkudō, Ehemaliges Schulgebäude in Shiroyama Town, Japan
Der Shōwa Jūkudō ist ein ehemaliges Schulgebäude nahe dem Shiroyama Hachimangū Schrein in einem zentralen Teil der Stadt. Es zeigt architektonische Merkmale japanischer Bildungseinrichtungen aus dem frühen 20. Jahrhundert.
Die Präfektur Aichi ließ das Shōwa Jūkudō für die soziale Bildung von Jugendlichen errichten; wegen der Finanzschwierigkeiten der Präfektur wurde der Haushalt von der Versammlung nur unter der Bedingung verabschiedet, dass ein Teil der Kosten durch Spenden gedeckt wurde, und 40.000 der insgesamt 160.000 Yen stammten aus Beiträgen. Während des Baus wurden rund 1.081 Mitglieder von Jugendgruppen als unbezahlte Arbeitskräfte mobilisiert. 1943 beschlagnahmte das Militär das Gebäude und nutzte es im Krieg als militärisches Hauptquartier der Tōkai-Region.
Der Name stammt vom Gouverneur von Aichi, Shibata Zenzaburō; der ursprüngliche Plan aus der Taishō-Zeit nannte es schlicht „Kyōka Dendō“. Der Schrein sieht in dem Bau einen Vorläufer des Kaiser-Kronen-Stils, während das Nishizawa-Labor der Universität Nagoya ihn als eklektisch einordnet. Er steht auf dem Gelände des einstigen Ninomaru der Burg Suemori.
Das Gebäude steht auf dem Gelände des Shiroyama Hachimangū in Shiroyama-chō 2-chōme, Bezirk Chikusa, an der Stelle des früheren Ninomaru der Burg Suemori. Vom Bahnhof Kakuōzan der U-Bahn-Linie Higashiyama sind es etwa sieben Minuten zu Fuß. Die Präfektur Aichi verkaufte es 1967 an den Schrein; der Mietvertrag mit der Aichi-Gakuin-Universität endete am 30. April 2017.
Das Gebäude steht auf dem Gelände des einstigen zweiten Burghofs von Suemori. Seinen Namen wählte der Gouverneur von Aichi, Zenzaburō Shibata; der ursprüngliche Plan aus der Taishō-Zeit nannte es schlicht „Kanka Dōdō“. Der Bau kostete 160.000 Yen, davon 40.000 aus Spenden, nachdem das Präfekturparlament die Mittelbeschaffung zur Bedingung seiner Zustimmung gemacht hatte.
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