Honkō-ji, Buddhistischer Tempel in Kōta, Japan.
Honkō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Kota mit Gebäuden, die nach traditionellen japanischen Baustilen errichtet sind und Holzschnitzereien mit buddhistischen Motiven aufweisen. Der Komplex erstreckt sich über Steinwege, die verschiedene Hallen und einen großen Friedhof verbinden.
Der Tempel wurde 1573 von Matsudaira Tadasada gegründet und fungierte während der Edo-Zeit als wichtigster Verehrungsort des Fukōzu-Matsudaira-Clans. Diese Rolle machte ihn zu einem Zentrum von Familie und Glaube über viele Generationen hinweg.
Der Tempelfriedhof ist eng mit der Geschichte der Fukōzu-Matsudaira-Familie verbunden und zeigt Gräber aus mehreren Generationen von Clan-Anführern. Die Stätte vermittelt einen Eindruck von der Rolle dieser Familie in der regionalen Geschichte.
Das Gelände ist am besten während der Sommermonate zugänglich, wenn die Hydrangeenbüsche blühen und das Gelände lebendig wirkt. Gutes Schuhwerk ist ratsam, da Steinwege und unterschiedliche Höhen den Weg durchziehen.
Archäologische Ausgrabungen im Jahr 2008 förderten überraschenderweise ein böhmisches Kristallglas aus dem Jahr 1599 unter einer umgestürzten Grabstätte zutage. Der Fund zeigt, dass dieser Ort während der Edo-Zeit internationale Handelsverbindungen hatte.
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