Honkō-ji Temple, Haupttempel der Schule Hokke-shū Honmon-ryū in Amagasaki, Japan
Honkō-ji ist der Haupttempel der Honmon-Schule der Hokke-Sekte in Amagasaki. Die einschiffige Haupthalle besitzt ein dunkelgraues Ziegeldach mit runden Randziegeln und eine dunkle Holzfassa de mit Gitterwerk. Ein zweigeschossiges Holztor mit ziegelgedecktem Walmdach öffnet sich zu einem gepflasterten Weg. Auf dem Gelände stehen zudem eine dreistöckige Pagode, ein Glockenturm und die Sanko-do-Halle.
Nichiryū gründete den Tempel 1420 in Daimotsu, nachdem seine Gebete für die Geburt von Hosokawa Mitsumotos Sohn erhört worden waren; auch eine Fertigstellung 1423 ist überliefert. 1454 entstand das Studieninstitut Kangaku-in, wodurch Honkō-ji zum Lehrzentrum der Hokke-shū Honmon-ryū wurde, während das Honnō-ji die Mission leitete. 1617 wurde der Tempel an den heutigen Ort verlegt, als Toda Ujikane die Burg Amagasaki errichtete. Die Haupthalle brannte 1822 nieder und wurde 1827 wiederaufgebaut.
Der Name des Tempels steht auf dem kleinen weißen Schild am Tor. Sein 1454 gegründetes Studieninstitut Kangaku-in machte Honkō-ji zum Lehrzentrum der Schule Hokke-shū Honmon-ryū, während Honnō-ji die Missionsarbeit leitete. Aus dem Institut ging die Berufsschule Hokke Gakuen Kōryū Gakurin hervor, die 1973 neben den Tempel zurückkehrte.
Der Tempel ist etwa fünf Minuten zu Fuß vom Bahnhof Amagasaki entlang der Hanshin-Hauptlinie und der Hanshin-Namba-Linie erreichbar. Das Gelände ist leicht zugänglich und liegt in einem zentralen Bereich der Stadt mit nahegelegenen Geschäften und Restaurants.
Das Juzumaru, eines der fünf großen Schwerter Japans, wurde im Kuon-ji am Berg Minobu aufbewahrt, bevor es den Berg verließ und verschwand. Um 1919 fand es der Schwertgutachter Sugihara Shōzō aus Amagasaki, und es wurde dem Honkō-ji gestiftet. Seinen Namen trägt es nach dem Rosenkranz, den Nichiren der Überlieferung nach daran hängte, als er es als Stock benutzte.
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