Tōhō Shrine, Shinto-Schrein in Tōhō, Narita, Japan
Der Tōhō-Schrein liegt im Bezirk Tōhō von Narita (Präfektur Chiba), am südlichen Ende der Rollbahn B des Flughafens Narita. Ein hellgraues steinernes Torii mit einer Plakette aus vertikalen japanischen Schriftzeichen markiert den Eingang; dahinter stehen zwei Steinlaternen, ein hölzernes Reinigungsbecken ohne Wasser und ein kleiner hölzerner Hokora von 1,5 m², der keinen Shintai birgt. Eine elfenbeinfarbene Stahlumzäunung mit Sensoren und ein Wachhaus umgeben das Gelände.
Otojirō Itō, ein Pionier der japanischen Zivilluftfahrt, gründete den Schrein 1937 als Kōkū Jinja (Luftfahrtschrein) auf dem Gelände seiner Itō-Flugzeugfabrik in Tsudanuma (Chiba), um acht bei Flugunfällen Verstorbene zu ehren, darunter seinen ältesten Sohn Shintarō und den Piloten Toyotarō Yamagata. Nach dem Krieg ließ sich Itō als Landwirt in Tōhō nieder, und am 23. November 1953 wurde der Schrein dorthin verlegt. Er wurde in Tōhō-Schrein umbenannt und erhielt Ninomiya Sontoku vom Ninomiya-Schrein in Kanagawa als Gottheit. Im September 2001 wurde er an das Luftfahrtwissenschaftsmuseum in Shibayama übertragen.
Der Schrein hieß lange Kōkū Jinja, Fliegerschrein, weil er acht bei Abstürzen umgekommene Flieger ehrte, deren Namen mit Tusche auf eine Holzscheibe geschrieben waren. Nach der Versetzung nach Tōhō 1953 wurde er in Tōhō-Schrein umbenannt, doch die Anwohner behielten den alten Beinamen, und manche fragten sich, ob der Schrein den Flughafen angelockt habe. Heute gilt er als Ubusunagami der Siedlung Tōhō.
Der Schrein liegt am südlichen Ende der Startbahn B (34R) des Flughafens Narita, umgeben von Flughafengelände und einem doppelten elfenbeinfarbenen Stahlzaun mit Sensoren und Wachhaus. Man erreicht ihn von der NAA-Verwaltungsstraße über die Stadtstraße von Narita; die nächste Bushaltestelle ist Shinden/Tōhō, wenige Gehminuten entfernt. Das steinerne Becken neben dem kleinen hölzernen Hokora ist trocken, eine Reinigung der Hände ist dort nicht möglich.
Das Gelände des Schreins liegt innerhalb des Flughafens Narita, nahe dem Südende der Startbahn B (34R). Elfenbeinfarbene Stahlzäune mit Stacheldraht und Bewegungsmeldern umschließen den kleinen hölzernen Hokora, und Flughafenstraßen führen rings um das Grundstück. Der Schrein wurde zum Symbol des Widerstands gegen den Flughafen in Sanrizuka, und auf einem Dokumentarfilmplakat von 2014 ist eine JAL-Maschine über ihm zu sehen.
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