Tsukiyomi Shrine, Shinto-Schrein in Japan
Tsukiyomi-jinja ist ein Shinto-Schrein auf der Insel Iki in Japan. Der Ort folgt der traditionellen japanischen Architektur mit einem Hauptheiligtum, Torii-Toren und einem gepflegten Gelände.
Vor 1676 gab es hier keine Kultbauten, der Ort hieß nur Berggott. 1676 glich Tachibana Mitsuyoshi, der für die Domäne Hirado die Schreine Iki untersuchte, ihn dem Tsukiyomi-Schrein des Engishiki an, und am 1. Juni stiftete der Herr Matsura Shigenobu einen Steinschrein und einen Holzspiegel. Die spätere Forschung hält diese Gleichsetzung für falsch; der eigentliche Tsukiyomi-Schrein sei der Hakozaki Hachimangu.
Der Name des Schreins wurde lange mit dem Mondgott Tsukuyomi verbunden, nachdem der Gelehrte Tachibana Mitsuyoshi aus der Edo-Zeit ihn 1676 mit einem Shikinai-Schrein identifiziert hatte, doch die Quelle bezeichnet diese Identifizierung als irrig. Die ursprüngliche Gottheit war ein Berggott, und der Ort hieß zuvor schlicht „Yama no Kami“. Der Name „Kiyotsuki“ gab den Anlass zu dieser Verbindung, obwohl der Ort auch „Fukatsuki“ genannt wurde, wohl von „fukafuchi“.
Der Schrein liegt in Kunibu-Higashifure, Ashibe-chō, auf der Insel Iki, am Ende einer steilen Steintreppe, die hinter dem flechtenfleckigen Steintorii in dichten Bäumen ansteigt. Gemeindeangehörige und auswärtige Verehrer bessern die Anlage aus, daher können einzelne Bereiche Baustelle sein. Für den Aufstieg sollte man Zeit einplanen.
Die Identität des Schreins beruht auf einer Verwechslung von 1676: Tachibana Mitsuyoshi, der die Schreine Iki für das Lehen Hirado untersuchte, hielt diesen Ort einer Berggottheit für den Tsukiyomi-Schrein des Engishiki, und der Lehnsherr Matsura Shigenobu stiftete im Juni einen Steinschrein und einen Holzspiegel. Forscher verorten den eigentlichen Tsukiyomi-Schrein heute im Hakozaki Hachimangu.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 94.061 Mitwirkenden weltweit.