Shōgetsu-in Temple, Buddhistischer Tempel in Akatsuka, Japan.
Shōgetsu-in ist ein Sōtō-Zen-Tempel in Akatsuka, Tokio, mit dem formellen Namen Manjisan Hōjiji Shōgetsu-in. Sein Eingang wird von zwei hohen, grob behauenen grauen Steinpfeilern markiert, in die vertikale Schriftzeichen eingraviert sind; der linke trägt das Zeichen „松“ (Kiefer). Niedrige, rotbraun geschnittene Sträucher stehen an ihrem Fuß, und dahinter liegt das Tempelgelände.
Chiba Yoritane, ein in Bōsō ansässiger Kriegsherr, zog 1456 von Ichikawa auf Burg Akatsuka. 1492 bestimmte er den älteren Tempel Hōji-ji an diesem Ort zu seiner Familiengrablege, stiftete Land und ließ ihn in Shōgetsu-in umbenennen. In der Edo-Zeit verliehen ihm die Tokugawa-Shogune ein Rot-Siegel-Lehen von 40 Koku; 1841 schlug Takashima Shūhan hier sein Hauptquartier auf, während er bei Tokumarugahara westliche Artillerie übte.
Der Name des Tempels steht auf den Steinpfeilern des Tors, deren Innenflächen senkrechte Schriftzeichen tragen. Der Romancier Shimomura Kojin, Autor von Jiro Monogatari, mochte die Gegend von Akatsuka so sehr, dass er Teile des Romans dort spielen ließ, oft am Tempel vorbeikam und auf dem Gelände begraben liegt. Der Tempel betreibt zudem einen benachbarten Kindergarten.
Der Tempel liegt etwa 20 Gehminuten von den Bahnhöfen Shimo-Akatsuka oder Narimasu (Tobu-Tojo-Linie) sowie von den Bahnhöfen Chikatetsu-Akatsuka und Chikatetsu-Narimasu (Yurakucho- und Fukutoshin-Linie) entfernt. Vom Nordausgang des Bahnhofs Narimasu fährt der Kokusai-Kogyo-Bus (Linie Aka 02) Richtung Westausgang Akabane bis zur Haltestelle Akatsuka Hatchome. Der Besuch ist kostenlos und nur tagsüber möglich.
Der Tempel bewahrt einen Gedenkstein der Abstimmung von 1932 über die „acht neuen landschaftlich schönen Orte Tokios“: Die Leser des Hochi Shimbun setzten Shōgetsu-in auf den fünften Platz, womit er zu den acht gehörte. In seiner Schatzkammer Matsuhōkaku sind Materialien zu Takashima Shūhan und dem Chiba-Klan ausgestellt.
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