Keta Shrine, Schrein in Takaoka, Japan
Das Keta-Heiligtum ist ein Schrein in der Stadt Takaoka und folgt dem Nagare-Zukuri-Stil, einer klassischen japanischen Architekturform mit geneigtem Dach. Die Struktur zeigt traditionelle Holzarbeiten und detaillierte handwerkliche Elemente, die in der feinen Ausführung aller Komponenten deutlich werden.
Die Gründung des Schreins ist umstritten: Die Tradition datiert sie auf 717, während Forscher sie mit der Abspaltung der Provinz Noto um 757 verbinden, als ein Zweig des Keta Taisha hierher übertragen wurde. Im Engishiki von 927 erscheint er als Schrein des Bezirks Imizu, und ein Dokument aus dem 14. Jahrhundert nennt ihn Ichinomiya von Etchū. Die in der Eiroku-Ära (1558–1570) wiedererrichtete Haupthalle überstand spätere Brände und wurde 1931 als Wichtiges Kulturgut ausgewiesen.
Der Name des Schreins stammt von keta, „starker Wind“, und verweist auf seine Rolle als Schutz vor den Winden des Japanischen Meeres. Hauptgottheiten sind Ōnamuchi-no-Mikoto und Nunakawahime-no-Mikoto, dazu Kukurihime-no-Mikoto und Kotoshironushi-no-Mikoto. Am 18. April zeigt das Frühlingsfest den Niramijishi-Löwentanz, ein immaterielles Kulturgut Takaokas, dessen starrer Blick Unheil abwehren soll.
Der Zugang beginnt am Schreinmal am Straßenkreuz, führt etwa 500 m am ehemaligen Etchū Kokubun-ji vorbei und dann über rund 70 Steinstufen zu einem steinernen Torii, gefolgt von weiteren 150 m und 30 Stufen. Nächster Bahnhof ist Etchū-Kokubu an der JR-Himi-Linie, etwa 15 Gehminuten; Busse halten in Fushiki-Ichinomiya, etwa 8 Minuten entfernt.
Die 1558–1570 in der Eiroku-Zeit wiedererrichtete Haupthalle überstand den Brand der Tenbun-Zeit, der die Tempelbauten zerstörte; ihr großer Holzbau mit geschwungenen Balken und Kibana-Konsolen führte 1931 zur Einstufung als Nationalschatz, heute Wichtiges Kulturgut. Im Inneren steht ein Paar hölzerner Komainu von 88 und 92 cm Höhe, das dem Bildhauer Unkei zugeschrieben und als städtisches Kulturgut von Takaoka gelistet ist.
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