Etchū Kokubun-ji, Buddhistischer Tempel in Takaoka, Japan
Etchū Kokubun-ji ist ein buddhistischer Tempel in Takaoka mit bedeutenden Überresten aus dem Nara-Zeitraum, darunter eine etwa 20 Meter hohe Erdplattform, die wahrscheinlich das Fundament einer wichtigen Tempelhalle bildet. Das Gelände bewahrt Statuen aus der Kamakura-Zeit auf, einschließlich einer Yakushi-Buddha-Figur und von Monju- sowie Bishamonten-Statuen.
Kaiser Shomu gründete den Tempel im Jahr 741 als Teil eines umfassenden Netzwerks von Provinztempeln, das er in ganz Japan errichten ließ. Diese Tempel spielten eine zentrale Rolle bei der Verbreitung des Buddhismus in den Provinzen während der frühen Nara-Zeit.
Der Tempel war ein Zentrum der buddhistischen Verehrung und diente der lokalen Bevölkerung über Jahrhunderte hinweg als wichtiger Ort für religiöse Praktiken und Zeremonien. Heute können Besucher die erhaltenen Statuen bewundern, die die künstlerischen und spirituellen Traditionen dieser Zeit widerspiegeln.
Der Tempel ist etwa 20 Minuten zu Fuß vom Bahnhof JR Fushiki erreichbar oder etwa 15 Minuten mit dem Auto von der Abfahrt Takaoka-Kita. Das Gelände ist zu Fuß erkundbar und bietet einfachen Zugang zu den archäologischen Überresten und Statuen.
Archäologische Grabungen in den 1930er Jahren brachten zahlreiche alte Dachziegel aus der späten Nara-Zeit zum Vorschein, die zeigen, wie das ursprüngliche Gebäude aussah. Diese Funde geben einen seltenen Einblick in die Bautechniken und die Konstruktion des Tempels aus dieser frühen Periode.
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