Rinsen-ji Temple, Buddhistischer Tempel in Joetsu, Japan
Der Rinsen-ji ist ein Sōtō-Zen-Tempel am Fuß des Berges Kasugayama. Sein 1925 wiedererrichtetes zweigeschossiges Tor hat ein weiß verputztes Obergeschoss mit dunklem Fachwerk, einen schmalen Balkon und ein graues Ziegeldach; darunter schützt ein dunkelbraunes Ziegeldach einen offenen Durchgang mit zwei Nischen, in denen sitzende Figuren stehen. An der oberen Fassade hängt eine blaue Tafel mit goldenen Schriftzeichen, und das Tor ruht auf einem steinernen Sockel, den Stufen erreichen.
Der Tempel wurde 1497 von Nagao Yoshikage gegründet, um seinen Vater zu ehren, und wurde später zur Familienkapelle des Uesugi-Clans in der Sengoku-Zeit. Während dieser Periode der regionalen Konflikte blieb er ein Zentrum der spirituellen und administrativen Aktivität.
Der Tempel bewahrt die Kesa-Robe und die Bettelschale des Gründers; seine Äbte führen ihre Linie direkt auf die Gründung von 1497 zurück. Den Namen Rinsen-ji trägt auch ein Zweigtempel, den die Uesugi in der frühen Edo-Zeit in Yonezawa errichteten.
Der Rinsen-ji liegt am Fuß des Kasugayama, etwa 2 km westlich des Bahnhofs Kasugayama (Myoko-Haneuma-Linie, Echigo Tokimeki Railway), rund 25 Gehminuten entfernt. Die Buslinie 7 von Kubiki hält an der Haltestelle Rinsen-ji Iriguchi, 10 Gehminuten vom Tempel. Zum Gelände führen Stufen hinauf zum steinernen Sockel des Tors.
Die blaue Tafel mit goldenen Schriftzeichen an der oberen Fassade des Tors trägt die Inschrift „Daiichigi“ (第一義) von Uesugi Kenshins eigener Hand. Der Tempel bewahrt das Original auf; die sichtbare Tafel ist eine Kopie. Seinen Namen Fusikian Kenshin entnahm Kenshin seinem Lehrer am Rinsen-ji, dem siebten Abt Ekio Soken.
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