Ryōgon-ji, Buddhistischer Tempel in Kariya, Japan
Ryōgon-ji ist ein Zen-Tempel in Kariya mit einem bekannten Steingarten, in dem fünfzehn Steine so angeordnet sind, dass mindestens ein Stein von keinem Betrachtungsplatz aus sichtbar ist. Der Tempel besitzt auch Schiebetüren mit aufwändigen Kunstwerken, die man nach Voranmeldung besichtigen kann.
Der Ort war ursprünglich im 11. Jahrhundert ein Anwesen des Fujiwara-Clans und wurde 1450 unter der Herrschaft des Kriegsherrn Hosokawa Katsumoto in einen Zen-Tempel umgewandelt. Diese Umgestaltung markierte den Anfang seiner Entwicklung als spiritueller Ort.
Der Tempel ist unter den Besuchern als "Krähen-Tempel" bekannt, da die Schiebetüren mit Krähenmotiven des Künstlers Ikka Nagai verziert sind. Diese Kunstwerke prägen das Erscheinungsbild der Räume und erzählen von der künstlerischen Tradition des Ortes.
Um die kunstvollen Schiebetüren zu besichtigen, muss man vorher reservieren und sollte dies rechtzeitig arrangieren. Das Gelände hat ausreichend Parkplätze für normale Fahrzeuge und auch größere Fahrzeuge wie Busse.
Das Gelände beherbergt mehrere Bäume, die Hunderte von Jahren alt sind, darunter eine Kamellie, ein Feigenbaum und ein Kreppmyrte, die alle unter den hundert bedeutendsten alten Bäumen Japans anerkannt sind. Diese Bäume prägen das Aussehen des Gartens und zeigen die lange Verbindung des Ortes mit der Natur.
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