Hikawa Tapınağı, Shinto shrine in Japan
Das Hikawa-Schrein in Nakano ist ein Shinto-Schrein im Tokioter Stadtteil Nakano, der aus einem traditionellen Holzgebäude auf einem kleinen, gepflasterten Hof besteht. Schmale Wege führen durch das Gelände, das von Bäumen umgeben ist und eine ruhige Insel inmitten des städtischen Viertels bildet.
Der Schrein wurde im späten 19. Jahrhundert gegründet und hat seitdem mehrere Umgestaltungen erfahren, um den wachsenden Anforderungen des Stadtteils gerecht zu werden. Als Nakano in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem städtischen Viertel wurde, blieb der Schrein ein fester Bezugspunkt für die lokale Gemeinschaft.
Der Schrein ist ein Treffpunkt, an dem Anwohner beten, sich verbeugen und kleine Münzen oder Gaben hinterlassen. Wer hier vorbeischaut, erlebt hautnah, wie alltägliche Frömmigkeit in einem städtischen Viertel lebendig bleibt.
Der Schrein liegt nur wenige Gehminuten vom Bahnhof Nakano entfernt und ist leicht zu Fuß zu erreichen. Ein Besuch am frühen Morgen ermöglicht es, das Gelände in aller Stille zu erleben, bevor der Berufsverkehr des Tages einsetzt.
Der Name Hikawa verweist auf einen der ältesten Shinto-Gottheiten Japans und taucht bei Dutzenden von Schreinen in der Region Kanto auf, die alle mit der Stadt Omiya in der Präfektur Saitama verbunden sind. Diese Verbindung macht den Nakano-Schrein zu einem Teil eines weit verzweigten Netzwerks von Schreinen, das auf Jahrhunderte zurückgeht.
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