Yanai Chausuyama Kofun, Altes Grabmal in Yanai, Japan.
Das Yanai Chausuyama Kofun ist ein schlüssellochförmiger Hügel von etwa 90 Metern Länge, mit einem dreistufigen hinteren Kreis von rund 57 Metern Durchmesser und einem zweistufigen vorderen Abschnitt von etwa 40 Metern Breite, der nach Südsüdwesten zur Bucht von Yanai weist. Die Hänge waren mit Fluss- und Bergsteinen verkleidet, und auf den Terrassen standen Reihen zylindrischer Haniwa. Auf dem hinteren Gipfel liegen zwei Grabkammern: eine 1892 geöffnete Steinkammer und ein unausgegrabenes Lehmgrab.
Der Hügel wurde um das Ende des 4. Jahrhunderts errichtet und 1892 ausgegraben, nachdem zwei Jungen aus der Gegend die Öffnung der Steinkammer entdeckt hatten. Am 14. Januar 1948 wurde er zum Nationalen Historischen Denkmal erklärt. Die Grabbeigaben, darunter fünf Bronzespiegel, weisen auf enge Beziehungen zum Yamato-Hof hin.
Der Name Chausuyama, „Mörserberg“, stammt von der Form des Hügels. Reihen zylindrischer, glocken-, sockel- und hausförmiger Haniwa standen auf den Terrassen und dem Gipfel, schätzungsweise 140 Zylinder, und Kieselsteine als fukiishi bedecken die Hänge. Die Funde von 1892 folgten der Entdeckung der Öffnung der Steinkammer durch zwei Jungen aus dem Ort.
Das Gelände ist leicht zugänglich und befindet sich in einem erforschten Zustand mit Informationstafeln zur Erklärung der Struktur. Ein Museum vor Ort bietet detaillierte Informationen über die Funde und die antike Begräbniskultur der Region.
Während Ausgrabungen wurde hier ein großer Bronzespiegel entdeckt, der als einer der bemerkenswertesten Funde aus dieser Zeit gilt. Dieser Fund bietet Einblick in die Handwerksfähigkeiten und den Wohlstand der damaligen Bevölkerung.
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