Kikō-ji, Buddhistischer Tempel in Minamiuonuma, Japan.
Kikō-ji liegt am Fuße des Berges Suiryū und präsentiert traditionelle Holzstrukturen, Steingärten und Meditationshallen mit historischem Aussehen. Die Anlage zeigt typische Merkmale der Sōtō-Zen-Architektur mit sorgfältig gepflegten Außenbereichen und funktionalen Innenräumen für religiöse Praktiken.
Der Tempel wurde 1596 als Sōtō-Zen-Kloster gegründet und durchlebte zwei große Brände während der Edo-Zeit. Diese Ereignisse führten zur Umbenennung des Berges in Suiryūzan und hinterließen tiefe Spuren in der späteren Wiederaufbau der Anlage.
Der Tempel beherbergt eine mit 1.000 Schriftrollen gefüllte Drehvorrichtung, die Besucher drehen können und die eine wichtige Rolle in der täglichen Praxis der Gläubigen spielt. Diese handwerkliche Installation verbindet die spirituellen Traditionen mit alltäglichen Handlungen der Andacht.
Die beste Anfahrt erfolgt mit dem Bus vom Bahnhof Muika-machi aus, wobei die Fahrt etwa 20 Minuten dauert. Alternativ können Besucher auch mit dem Auto über die Kan'etsu-Autobahn fahren, was Flexibilität beim Zeitpunkt und der Dauer des Besuchs bietet.
Eine handwerklich gefertigte Drehvorrichtung von 1798 ermöglicht es Besuchern, über 1.000 darin aufbewahrte Schriften zu drehen. Dieses ungewöhnliche Objekt verbindet traditionelle Handwerk mit spiritueller Praxis auf eine Weise, die nur wenige Besucher vollständig würdigen.
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