Nashinoki Shrine, Shinto-Schrein in Japan
Der Nashinoki-Schrein ist ein Shinto-Schrein im Stadtbezirk Kamigyō-ku in Kyoto, der 1885 auf dem Gelände der Residenz der Familie Sanjō gegründet wurde. Seine hölzerne Gebetshalle hat einen geschwungenen Giebel, geschnitzte Traufbretter und ein gedrehtes Strohseil mit vier weißen Papierstreifen. Auf dem Gelände wachsen etwa 500 Buschklee-Pflanzen, und der Ort wird auch Hagi no Miya genannt.
Der Schrein wurde am 10. Oktober 1885 auf dem Gelände der Residenz der Familie Sanjō gegründet, nach dem alten Viertel Nashinoki-chō benannt und als besonderer Regierungsschrein eingestuft. Er verehrte Sanjō Sanetsumu; dessen Sohn Sanjō Sanemi wurde 1915 zur Thronbesteigung des Taishō-Kaisers mit aufgenommen. 1977 wurde er bei einem antimonarchistischen Anschlag beschädigt, und 2013 verließ er wegen eines Grundstücksstreits den Schreinverband.
Der Schrein heißt wegen der rund 500 Lespedeza-Sträucher auf dem Gelände auch Hagi no Miya; Mitte bis Ende September findet ein Hagi-Matsuri statt. Der Name Nashinoki stammt vom alten Ortsnamen Nashinoki-chō, nicht von einem Baum. Auf dem Gelände stehen zwei Gedichtsteine, beschriftet von Ueda Akinari und Yukawa Hideki.
Der Schrein liegt in 680 Someno-cho, Teramachi-dori Hirokoji-agaru, Kamigyo-ku. Die nächste Haltestelle ist „Furitsu Idai Byoin-mae“ (Kyoto City Bus und Kyoto Bus), eine Minute zu Fuß; der Bahnhof Demachiyanagi der Keihan-Oto-Linie ist etwa 17 Minuten entfernt. Das Brunnenwasser Seni-no-mizu ist trinkbar.
Der Name stammt nicht von einem Birnbaum: Er wurde 1885 vom alten Ortsnamen Nashinoki-chō, heute Sotoden-chō, übernommen. Der Schrein heißt wegen seiner rund 500 Hagi-Sträucher auch Hagi no Miya; Mitte bis Ende September findet ein Hagi-Fest statt.
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