Hinuma, Brackwassersee in der Präfektur Ibaraki, Japan
Der Hinuma ist ein Brackwassersee in der Präfektur Ibaraki, der sich über eine Fläche von 9,31 Quadratkilometern erstreckt und eine maximale Tiefe von 6,5 Metern hat. Er verbindet sich über den Fluss Naka mit dem Pazifik und wird von einem Naturpark mit Einrichtungen für Angeln, Sport und Freizeitaktivitäten umgeben.
Der See entstand während der Nara-Zeit als großer Hafen namens Atakana no Minato, bevor er sich später in den Hinuma-See und den Hinuma-Fluss aufteilte. Diese Teilung veränderte die Wasserwege der Region grundlegend.
Fischer sammeln jeden Morgen Venusmuscheln vom Seeboden mit kleinen Booten und Metallkörben, die an langen Stangen befestigt sind. Diese Arbeit prägt das Leben am See und zeigt eine Tradition, die seit Generationen weitergegeben wird.
Der See lässt sich am besten besucht, wenn man eine halbe oder ganze Tageszeit einplant, um die verschiedenen Aktivitäten und die Natur ungehetzt zu erkunden. Boote können gemietet werden, und der Naturpark bietet Einrichtungen rund um das Wasser, daher sollte man festes Schuhwerk und Wetterschutz mitbringen.
Der See wurde 2015 als Feuchtgebiet gemäß der Ramsar-Konvention anerkannt und bietet einen wichtigen Schutzraum für seltene Stellers Seeadler und Tausende von Tafelenten. Diese internationale Anerkennung unterstreicht seine Bedeutung für Zugvögel und bedrohte Arten.
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