Kouko Fukazawa Nonohana Flower Museum, Biografisches Kunstmuseum in Nagakura, Karuizawa, Japan.
Das Kouko Fukazawa Nonohana Museum nutzt das Obergeschoss des ehemaligen Postamts von Karuizawa, eines zweistöckigen hölzernen Westbahngebäudes von 1911, das an das Ufer des Shiozawa-Sees versetzt wurde. Gezeigt werden Gemälde, Drucke, Buchillustrationen und Einbände von Kouko Fukazawa sowie die Nachbildung ihres Ateliers.
Das Gebäude selbst stammt von 1911 und diente ursprünglich als Postamt, bevor es den Status eines registrierten materiellen Kulturgutes erlangte. Das Museum wurde 1996 eröffnet und nutzt seitdem dieses denkmalgeschützte Gebäude zur Präsentation seiner Sammlung.
Das Museum ist nach Kouko Fukazawa (1903–1993) benannt, einer in Morioka geborenen Malerin westlicher Prägung, die ab 1964 über zwanzig Sommer mit ihrem Mann, dem Maler Shozo Fukazawa, in der Horiguchi-Tatsuo-Villa im alten Karuizawa verbrachte und dort Wildgräser und Blumen zeichnete. Neben Gemälden und Drucken bewahrt es von ihr illustrierte und gebundene Bücher sowie ihre Sammlung und rekonstruiert ihr Atelier.
Das Museum liegt innerhalb des Karuizawa Taliesin Komplexes und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Besucher sollten ausreichend Zeit einplanen, um die Werke in Ruhe zu betrachten und an den angebotenen Workshops oder Bildungsprogrammen teilzunehmen.
Das 1911 fertiggestellte Gebäude stand zunächst als Postamt in Alt-Karuizawa; von 1971 bis 1995 diente es als Touristeninformationszentrum von Karuizawa, bevor es an das Ufer des Shiozawa-Sees versetzt wurde. Der gesamte Bau ist unter dem Namen „Meiji-44-Gebäude (ehemaliges Postamt Karuizawa)“ als nationales materielles Kulturgut eingetragen.
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