Son'ei-ji Temple, Buddhistischer Tempel in Fukuroi, Japan
Son'ei-ji ist ein Shingon-Tempel der Kōyasan-Linie in Fukuroi, Präfektur Shizuoka, bekannt unter seinem Bergnamen Hatta-san. Die 1983 nach einem Brand wiederaufgebaute Haupthalle hat ein steiles dunkles Metalldach mit einem dreieckigen Giebel und einer Reihe weißer Blöcke unter der Traufe. Das Niō-Tor aus der Muromachi-Zeit ist ein zweistöckiges Turmtor mit Walmdach und Giebel, das als wichtiges Kulturgut ausgewiesen ist.
Gyōki gründete den Tempel 725 im Auftrag von Kaiser Shōmu. Seit dem Mittelalter stand er unter dem Schutz des Imagawa-Klans, und 1590 bestätigte Toyotomi Hideyoshi seinen Grundbesitz von 205 Koku, den die Tokugawa-Shogune bis zum Ende der Edo-Zeit aufrechterhielten. Ein Brand in der späten Edo-Zeit zerstörte die Haupthalle, die 1983 wiederaufgebaut wurde.
Der Tempel gehört zur Shingon-Schule des Kōyasan und ist eher unter seinem Bergnamen Hattasan als unter dem offiziellen Namen Son'ei-ji bekannt. Hauptbild ist Shō Kannon, verehrt zur Abwehr von Unheil; verkauft werden yakuyoke dango, Reisklöße, die Tokugawa Iesada kushi dango nannte. Am 7. Januar findet das Taue-sai statt, ein Erntebrauch.
Son'ei-ji liegt etwa 20 Gehminuten oder 5 Fahrminuten vom Bahnhof Aino an der JR-Tōkaidō-Linie. Der Bus der Enshū Railway nach Hattasan wurde am 31. März 2019 eingestellt; von den Bahnhöfen Fukuroi, Aino oder Kakegawa empfiehlt der Tempel daher ein Taxi. Zum Neujahr fahren zusätzliche Direktbusse vom Bahnhof Fukuroi: 15 Minuten, bei Verkehr bis zu einer Stunde.
Die berühmten Dango des Tempels wurden von Tokugawa Iesada, dem Nachfolger Tokugawa Ieyasus, „kushi dango“ getauft. Die süßen Reisbällchen sind bis heute das typische Andenken der Pilger, die die Kannon-Halle besuchen.
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