Hōmyō-ji Temple, Buddhistischer Tempel in Minami-Ikebukuro, Japan.
Hōmyō-ji ist ein Tempel der Nichiren-Schule in Minami-Ikebukuro, dessen zweigeschossiges Holztor 1968 wiedererrichtet wurde und über einer kurzen Steintreppe steht. Dunkle Türen öffnen sich zu einem Weg, und zwei quadratische Pfeiler auf Steinfüßen tragen ein weiß gesprenkeltes Band und ein graues Ziegeldach mit aufgebogener Traufe. Die Haupthalle wurde 1959, das Studiergebäude 1963 neu errichtet.
Der Tempel wurde 810 als Ikō-ji-Tempel der Shingon-Sekte gegründet und wandelte sich 1312 unter Nichigen in einen Tempel der Nichiren-Sekte um. Diese Veränderung markierte einen wichtigen Moment in der Entwicklung des Tempels vom ursprünglichen Charakter zu seiner heutigen Ausrichtung.
Kishimojin, Gottheit der Geburt und der Kinder, wird in der abseits gelegenen Halle des Tempels in Zōshigaya verehrt, wo das Zeichen „ki“ ohne den oberen Punkt geschrieben wird. Die Halle bewahrt zwei farbige Holztafelbilder aus der Edo-Zeit, eines von Ōmori Hikoshichi aus der Hand Toriyama Sekiens und eines mit drei Shirabyōshi-Tänzerinnen von Torii Kiyomitsu II., die als Tokioter Kulturgüter gelten.
Zum Hōmyō-ji gelangt man von der Haltestelle Kishibojin-mae der Toden-Arakawa-Linie, von der Station Zōshigaya der Fukutoshin-Linie der Tokioter U-Bahn oder in etwa 15 Minuten zu Fuß von den JR-Bahnhöfen Ikebukuro oder Mejiro. Die Haupthalle, die Soshidō-Halle und das Tor stehen in Minami-Ikebukuro, während die Kishibojin-dō auf einem abgetrennten Bezirk in Zōshigaya 3-chōme liegt, einem kurzen eigenen Weg entfernt.
Die Haupthalle wurde 1959 wiederaufgebaut, nachdem 1945 der gesamte Komplex niedergebrannt war; Tor und Glockenturm folgten 1968. Die Kishimojin-Halle liegt separat in Zōshigaya, und ihr Name wird mit einem Zeichen für „Oni“ geschrieben, dem der obere Strich fehlt.
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