法泉寺, Buddhistischer Tempel in Takamatsu, Japan.
Hokusenshoji ist ein Tempel in Takamatsu mit einer Haupthalle für Gottesdienste, unterstützenden Gebäuden für Unterricht und Lehre, sowie traditionellen Toranlagen, die heilige Bereiche markieren. Die Architektur folgt klassischen japanischen Mustern und schafft eine hierarchische Ordnung von öffentlichen bis zu intimeren Zonen.
1588 gründete Ikoma Chikamasa, Herr von Sanuki, den Tempel in Utazu mit Ōkawa Shōgi als Gründungsabt; er hieß zunächst Kaizōji. 1598 wurde er auf Befehl des dritten Ikoma-Herrn Masatoshi nach Sanbanchō in Takamatsu verlegt und nach dessen postumem Namen in Hōsenji umbenannt. Von 1881 bis 1899 beherbergte er das Bezirksamt Kagawa-Yamada. 1945 wurde der Tempel beim Luftangriff auf Takamatsu zerstört, ausgenommen das Ikoma-Mausoleum, die Glocke und die Shaka-Statue; 1949 wurde er etwa 70 m nach Osten verlegt.
Der Tempel ist der Familientempel des Ikoma-Klans, der Herren von Sanuki, und birgt das Ikoma-Mausoleum mit den Gräbern des zweiten Herrn Kazumasa und des dritten Herrn Masatoshi. Die Bronzeglocke, ein Kulturgut der Präfektur, diente dem Ikoma-Klan während des Bunroku-Feldzugs als Lagerklocke und wurde später dem Tempel gestiftet; ihre Inschrift bezeugt, dass sie 1330 für einen Schrein in der Provinz Bizen gegossen wurde. Wegen seiner Shaka-Statue nennt man den Tempel auch „Hokusenshoji no Oshakasama".
Der Tempel steht in 1-3-19 Bancho, Takamatsu, etwa 70 m östlich seines Vorkriegsstandorts; das Gelände wurde verkleinert, als beim Wiederaufbau nach dem Krieg neue Straßen (Kencho-mae-dori und Bijutsukan-dori) durch den alten Bezirk geführt wurden. Das Inokuma-Mausoleum und die Shaka-Statue wurden 1949 mit dem Tempel hierher versetzt. Die frühere Straßenbahnhaltestelle Hosenji-mae, 1917 an der Straße vor dem Tempel eröffnet, existiert nicht mehr.
Die Tempelglocke, ein Kulturgut der Präfektur, wurde 1330 für den Schrein Kubo Hachimangu in der Provinz Bizen gegossen; die Familie Ikoma nutzte sie im Bunroku-Feldzug als Kriegstrommel, bevor sie sie dem Tempel stiftete. Die Shaka-Statue überstand den Luftangriff auf Takamatsu 1945 unbeschädigt und war von jeder Straße der niedrigen Stadt aus zu sehen.
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