Hōnen-ji Temple, Buddhistischer Tempel in Takamatsu, Japan.
Hōnen-ji ist ein Tempel der Jōdo-shū am Fuß des Hügels Busshōzan in Takamatsu, vollständig Busshōzan Raigō-in Hōnen-ji genannt. Die 1907 wiedererrichtete Haupthalle trägt ein breites graues Walmdach mit Giebeln und aufgebogenen Ecken; unter den Traufen wechseln weiße Putzfelder mit dunklem Holz und Gitterschlitzen, und in einem Joch hängt ein runder weißer Vorhang mit dunklem Wappen. Vor der Holzfassade stehen steinerne Laternen.
Der Tempel geht auf 1207 zurück: Hōnen, Gründer der Jōdo-Sekte, machte in Komatsu-no-shō (heute Mannō) Station, wo der Shōfuku-ji errichtet wurde. 1668 benannte Matsudaira Yorishige, erster Herr von Takamatsu und älterer Bruder Tokugawa Mitsukunis, ihn in Hōnen-ji um und verlegte ihn in drei Jahren an den heutigen Ort. Er ließ den Hügel dahinter für den Hannya-dai, die Grablege der Matsudaira, abtragen und machte den Tempel zur Familiengrablege des Clans.
Der Name des Tempels geht auf Hōnen zurück, den Gründer der Jōdo-shū-Schule, der 1207 nach Sanuki verbannt wurde und in einem Tempel in Komatsu einkehrte. Die Hauptfigur ist ein stehender Amida-Buddha, der der Überlieferung nach von Hōnen selbst geschaffen wurde. Der Tempel ist die zweite Station der fünfundzwanzig heiligen Stätten Hōnens und birgt einen Daikokuten der sieben Glücksgötter von Sanuki.
Die Innenräume von Shoin, Haupthalle und Halle der Drei Buddhas sind von 8:30 bis 17:00 Uhr zugänglich. Der Tempel liegt im Viertel Busshōzan in Takamatsu; die Gräber der Matsudaira-Familie, Hannya-dai genannt, liegen auf dem Hügel dahinter und sind über einen Anstieg erreichbar. Die Nizō-dō-Halle brannte am 13. Januar 2014 nieder.
Das Gelände enthält einen Weg namens Niga Byakudo, der Besucher auf eine symbolische Reise zur Raigodo-Halle führt. Dieser Pfad stellt eine religiöse Vorstellung dar und gibt dem Spaziergang eine tiefere Bedeutung.
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