Ushibuse River French-style Stepped Dam, Wasserkontrollstaudamm in Matsumoto, Japan.
Der Ushibuse River French-style Stepped Dam ist ein gestufter Steindamm am Fluss Ushibuse in Matsumoto, Japan, der als Wichtiges Kulturgut Japans anerkannt ist. Die Anlage besteht aus mehreren übereinanderliegenden Steinstufen, ergänzt durch Sohlenschwellen und Ufersicherungen aus Stein.
Die Wildbachverbauung am Ushibuse lief von 1885 bis 1918 unter Leitung von Ikeda Maruo, einem in Europa ausgebildeten Ingenieur des Innenministeriums. Für den steilsten letzten Abschnitt übernahm er die Sohlentreppenbauweise aus dem Tal der Sagnières an der Durance in der Provence und vollendete den 141 Meter langen Stein-kanal mit 19 Stufen in Kitanaida, Dorf Kataoka, Kreis Higashichikuma, Nagano. 2002 wurde er als materielles Kulturgut eingetragen, 2012 zum wichtigen Kulturgut erklärt.
Der Name „französische Treppenanlage“ geht auf das Vorbild der Schluchten von Durance und Sagnières in der Provence zurück, das der Ingenieur Ikeda Maruo hier übernahm. Der 141 Meter lange Steinwasserlauf mit seinen 19 Stufen ist als wichtiges Kulturgut eingetragen; ringsum wurden Campingplätze und Wanderwege angelegt.
Der Damm ist das ganze Jahr über zugänglich und von den nahe gelegenen Uferwegen gut zu sehen. Ein kurzer Spaziergang entlang des Flusses reicht aus, um einen guten Blick auf die Steinstufen zu bekommen.
Obwohl diese Art von gestuftem Damm in Frankreich entwickelt wurde, wird das Bauwerk am Ushibuse als eines der frühesten Beispiele dieser Technik in Japan angesehen. Die Steinstufen sind nicht gemauert, sondern sorgfältig aufeinandergeschichtet, was die Langlebigkeit der Konstruktion unterstreicht.
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