Izumianashi Shrine, Shinto-Schrein in Izumiotsu, Präfektur Osaka, Japan
Izumianashi-jinja ist ein Shinto-Schrein in Izumiotsu mit einem Haupttempel, umgeben von einem alten, lebendigen Wald mit einer über 600 Jahre alten Kampferbaum und etwa 80 wertvollen hölzernen Statuen auf dem Gelände. Der Schrein hat zwei Torii-Tore in ungewöhnlicher Anordnung am Eingang und ist der Göttin des Webens sowie dem Gott der Landwirtschaft geweiht.
Der Schreinüberlieferung zufolge wurde er 672 gegründet, andere Berichte verbinden seinen Ursprung mit Kaiserin Jingū oder dem Ostfeldzug Kaiser Jimmus. 738 erhielt er 1.300 Koku Schreiland von Kaiser Shōmu, Hofaufzeichnungen belegen Rangverleihungen 865 und 868. 1602 ließ Toyotomi Hideyori die Hallen unter dem Magistraten Katagiri Katsumoto neu errichten.
Die Hauptgottheit Takuhata Chichihime-no-Mikoto ist eine mit dem Weben verbundene Göttin, was zur Textilindustrie von Izumiotsu passt, die in der Edo-Zeit entstand. Das jährliche Takuhata-Fest findet am 1. November statt. Vor der Gebetshalle stehen zwei Torii nebeneinander, je eines für die beiden im Hauptheiligtum verehrten Gottheiten.
Der Schrein liegt in Izumiotsu, Präfektur Osaka; zum Gelände gehören die Haupthalle, die Gebetshalle mit ihren zwei Steintorii und der Kampferhain, der zu den schönsten Grünanlagen Osakas zählt. Haupthalle sowie die Nebenschreine Sumiyoshi und Kasuga sind nationale Wichtige Kulturgüter; bleiben Sie auf den Wegen und betrachten Sie sie von außen.
Der Kampferhain des Schreins, von dem zwölf Bäume 1999 von Izumiotsu als Naturdenkmal ausgewiesen wurden, zählt zu den „100 grünen Auswahlstücken Osakas“. In der Haupthalle werden ein männliches und ein weibliches Gottheitenpaar verehrt, weshalb vor der Gebetshalle zwei Torii nebeneinander stehen.
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